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Dein Leder Accessoire - Ein Designprozess

Hast du dich jemals gefragt, wie deine Tasche eigentlich entsteht? Wie läuft der Designprozess ab?

Am Anfang eines jeden Produktes steht eine Vision. Jeder Taschenentwurf entsteht mit seiner eigenen individuellen Vorstellung und Inspiration. So bleibt bei jedem Taschenentwurf der Kreativprozess spannend und einzigartig. Bei SID & VAIN ist Mitgründerin und Creative Director Nicole Strauß für das Design zuständig. 

Nik studierte an der Universität in Mailand und lernte dort akribisch jeden Handgriff, der im Designprozess vorkommt: Angefangen von der Skizze bis hin zur fertigen Tasche. Nach ihrem erfolgreichem Abschluss war Nik kaum zu bremsen und wollte ihr Wissen weiter vertiefen. Es sollte ein weiteres Studium folgen mit dem Schwerpunkt: Wie bringe ich meine Taschen an den Mann. Sie entschloss sich nach London zu ziehen und widmete sich in ihrem zweiten Studium Themen wie Trends, Marktentwicklungen, Kollektionserstellung und wie man mit seinem Taschen-Design Modetrends aufgreift, ohne seinen Stil zu verändern. 

Wir haben Creative Director Nik einige Fragen gestellt. Sie nimmt uns mit hinter die Kulissen des Designprozesses unserer Taschen von Sid&Vain!

Wie kam es eigentlich dazu, dass Du Taschen entwerfen wolltest?

Nik: Ich konnte sie einfach nicht finden, die Tasche, die den schlichten, reduzierten Stil hatte, den ich so liebe. Also habe ich kurzerhand beschlossen meine eigene Tasche zu designen. Meine perfekte Tasche sollte praktische Funktionen für jeden Tag mühelos meistern und natürlich auch nicht allzu teuer sein. Bei vielem war ich mir unsicher – außer bei dem Material, welches ich verwenden wollte: Leder. Ich liebe den Geruch und das tolle Gefühl von Leder in der Hand. Mir war es wichtig, eine Tasche zu designen, die mich viele Jahre lang begleitet und mit der Zeit eine ganz eigene Geschichte erzählte. Das kann nur Leder. Leder wird, im Gegensatz zu anderen Materialen, mit den Jahren schöner und edler anstatt sich abzunutzen.

LederArten

Wie schaffst Du es immer neue Inspiration zu finden und weitere Modelle zu entwerfen?

Nik: Die größte Inspiration bekomme ich vom Material Leder selbst. Leder ist so ein spannendes Material, da es lebendig ist und kaum ein Stück Leder ähnelt dem anderen. Das macht es zu einer aufregenden Herausforderung, die den Design-Prozess für mich besonderes attraktiv macht. Es gibt so viele verschiedene Sorten von Leder und jede Sorte hat seine eigenen Charaktereigenschaften. Einerseits gibt es weiche Ledersorten, die sich wunderbar samtig anfühlen – wie beispielsweise Nappaleder, das wir passend „Smooth“ nennen. Andererseits gibt es natürlich auch festere Formen von Leder, wie beispielsweise Sattelleder. Mit Sattelleder lassen sich ideal Taschen kreieren, die eine feste Form behalten sollen. Darüber hinaus gibt es eine enorme Vielfalt an Verarbeitungsprozessen, sobald die Grundform der Tasche steht. Man kann die Tasche auf unterschiedlichster Weise zu etwas Besonderem machen: wie durch des Ölens, Färbens und der Veredelung. Allein schon diese riesige Palette an Ledermaterialien ist eine unendliche Quelle der Inspiration.

Die Designidee steht – Was passiert jetzt?

Nik: Im nächsten Schritt hole ich mir meinen Block und skizziere das neue Taschenmodell grob auf das Papier. Hier ist noch der Kreativität keine Grenzen gesetzt und man hat meistens noch mehrere Varianten oder verschiedene Möglichkeiten im Kopf. Alles wird skizziert – auch die absurdeste Idee. Die Grobskizze dient im Prinzip als Gedankenstütze, sodass man seine Inspiration nicht vergisst. Jetzt liegt es an mir aus meinen Ideen, die ich zu Papier gebracht habe, eine konkrete herauszukristallisieren. In einer weiteren Skizze wird nun das Taschenmodell detailliert gezeichnet. Dabei werden nicht nur Form und Proportionen berücksichtigt, sondern auch schon die wichtigsten Details wie das Nahtdesign (das sog. Stitching) herausgearbeitet. Neben der äußerlichen Gestaltung darf hier eines definitiv nicht vernachlässigt werden: Das Innenleben der Tasche. Auch in diese Prozess wird die Ausgestaltung der Innentaschen berücksichtigt. Wie viele Innenfächer soll die Tasche haben? Wie groß sollten diese sein? Wird ein Reißverschluss benötigt? Bei einer Funktionstasche, wie bei unserer Kameratasche HEATHROW, ist das Innenleben von besonders hoher Bedeutung. Schließlich muss nicht nur das komplette Equipment hineinpassen, sondern auch gut geschützt sein.

Skizzieren 

Wie wird sichergestellt, dass das Design in der Praxis funktioniert?

Nik: Jeder kennt es: Im Kopf sieht alles wunderbar und einfach aus, aber in der Praxis will es dann doch nicht so ganz funktionieren. Damit die Ideen nicht nur auf dem Papier sondern auch zum Leben erweckt werden können, fertige ich im nächsten Schritt ein Schnittmuster der Tasche auf festerem Papier oder Karton an. So kann ich das gesamte Design überprüfen und eventuell weitere Details ergänzen oder das Design weiterentwickeln. Diesen Prozess nennt man Pattern-Herstellung. Die Pattern-Herstellung auf Papier ist außerdem ressourcenschonend, da kein Leder hierfür verwendet bzw. verbraucht wird.

Und wann kommt dann das Leder ins Spiel?

Nik: Nach dem Designen, Skizzieren und Ausprobieren auf Papier oder Karton kommt die eigentliche Fertigung aus der vorgesehenen Leder Art. Das ist einer meiner Lieblingsmomente, denn das Leder verhält sich natürlich ganz anders bei der Verarbeitung als das Papier bei der Probe. Oft muss man sich dann für Änderungen oder Ergänzungen entscheiden, die beim Skizzieren nicht beachtet wurden. Beispielsweise bekommen manche Ledertaschen eine zusätzliche Verstärkung des Materials, damit sie formstabiler werden. Bei anderen entscheidet man sich vielleicht die Innenfächer wegzulassen, sodass die Tasche an Gewicht verliert und leichter wird. In diesem Prozess werden noch einmal viele Frage aufgeworfen: Sind alle Griffe stabil genug? Ist die Reißverschluss-Länge ausreichend? Sind die Maße der gepolsterten Innenfächer tatsächlich passend für die geplanten Geräte?

An dieser Stelle, wo der Prototyp der Tasche hergestellt wird, kann man auch das erste Mal erkennen, wie die Nähte auf der Tasche wirken. Eventuell ist es hier nötig die Nahtfarbe oder die Nahttechnik anzupassen bzw. zu verbessern. Auch das Futter der Tasche kommt nicht zu kurz. Passt die Futterwahl wirklich so gut zum Leder, wie es geplant war? Ist der Futterstoff stabil genug?

Wann und wie kommt die Tasche dann auf den Markt?

Nik: Das fertige Taschendesign kann nach der erfolgreichen Prototyping-Phase hergestellt werden. Dabei legen wir bei Sid&Vain besonders Wert darauf, dass unsere Ledertaschen ausschließlich handgemacht werden und nur bei Fertigungspartner, die einen überdurchschnittlichen Arbeitsstandard pflegen. Uns ist es wichtig, dass unsere Partnerschaften langfristig halten und auf Vertrauen basiert. Zu diesem Zweck besuchen wir auch regelmäßig unsere Fertigungsstätten, sodass wir zu 100% garantieren können, dass die Standards eingehalten werden und Nachhaltigkeit groß geschrieben wird.

Parallel zur Fertigung der neuen Tasche, wird mit den ersten Prototypen an der Bildproduktion für unseren Shop gearbeitet. So können wir garantieren, dass unsere Kunden, sobald die neue Tasche im Lager eintrifft, die Tasche in unserem Shop gleich sehen und einkaufen können!

 

Wir hoffen das Interview mit unserer Creative Directorin war aufschlussreich!

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